Kunst bei Kunst &Wein 2011
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| Daniel Spoerri | |
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Daniel Spoerri (80) wurde als Daniel Isaac Feinstein in Rumänien geboren. Nach der Ermordung seines Vaters 1941 floh er mit Mutter und Geschwistern in die Schweiz, sein Onkel adoptierte ihn. Er war Tänzer, Schauspieler, Regisseur. In Paris machte er seine ersten Fallenbilder, indem er zufällig vorgefundene Alltagssituationen konservierte. Mit Jean Tinguely und Yves Klein gründete er den Nouveau Réalisme, 1968 die Eat-Art mit ihren Banketten. Spoerri lebt in Italien und Wien. Er hat Museen in der Toskana und in Hadersdorf am Kamp. |
Bei der Geschichte der „Prillwitzer Idole“ handelt es sich um einen spektakulären und gleichzeitig absurden Kultur-Krimi: Der Legende nach sind die Bronzeskultpuren slawische Heiligtümer, die im Jahr 1068 spurlos verschwunden sein sollen. Im Jahr 1768 tauchten dann einige der Figuren im Besitz der alteingesessenen Goldschmiedefamilie Sponholz in Neubrandenburg auf – kleine, mit Runen beschriftete Figuren, die man für slawische Götzenbilder hielt. Angeblich wurden sie beim Pflanzen eines Baumes im Pfarrgarten in Prillwitz von Vorfahren der Familie Sponholz gefunden. Diese Figuren versetzten die norddeutsche Gelehrtenwelt in helle Aufregung, sie dachten, die legendären Originale entdeckt zu haben. Doch: Die Prillwitzer Figuren stellten sich als eine der spektakulärsten Kunstfälschung der Geschichte heraus. Aufgrund fortschreitender Forschungsmethoden steht seit 1850 fest, dass die „Prillwitzer Idole“ Fälschungen sind, die den Neubrandenburger Goldschmieden Ruhm und Geld eingebracht haben. Diesem „Kultur-Krimi“ ging Daniel Spoerri in Norddeutschland nach. Er begab sich auf eine Recherche-Reise durch Mecklenburg-Vorpommern, landete im Regionalmuseum in Neubrandenburg, wo er das Rätsel schließlich löste. Daniel Spoerri hat sich von den Figuren der "Prillwitzer Idole" zu neuen Arbeiten (Bronzen) inspirieren lassen. Einige dieser Arbeiten sind in Haugsdorf zu sehen.
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| Dina Larot | |
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Dina Larot, Malerin des Weiblichen, entstammt der Grazer Architektenfamilie Lebzeltern, wurde im Jahre 1942 in Wien auf den Namen Maria Elisabeth getauft und widmete sich bereits nach der Matura auf der Kunstgewerbeschule Graz unter Prof. Rudolf Szyskowitz der Malerei.
Nach der Sommerakademie bei Oskar Kokoschka im Jahre 1962 reifte der Entschluß, freischaffende Malerin zu werden. Gleichzeitig wurde der Künstlername Dina Larot angenommen. Es entstanden Stadtansichten von Graz, südsteirische Landschaften, Stilleben und die ersten Akte nach Modellen. 1968 begann die lange Serie von Ausstellungen mit Wien, Graz und Florenz.
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Führten die Reisen mit Familie anfangs fast durch ganz Europa, so brachte die Sehnsucht nach der Ferne Dina Larot 1976 nach Bali, 1978 nach Indien und in den folgenden Jahren nach Israel, New York, Puerto Rico, Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Ecuador, Peru, China, Nepal, Jemen, Japan und immer wieder nach Indien. Durch den Einfluß der orientalischen Kultur, der sich natürlich auch in den Arbeiten auswirkte, folgte 1981 die Inskription an der Wiener Universität für Indologie und Judaistik, wo jahrhundertealte Texte in Sanskrit, Aramäisch und Hebräisch faszinierten. Dina Larot lebt und arbeitet in Wien. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt den vielschichtigen und subtilen Emotionen weiblicher Phantasie und deren visueller Umsetzung in der ihr eigenen und unverwechselbaren Art und Weise.
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| Hannes Mlenek | |
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Hannes Mlenek „Intim/Monumental“ geboren 1949 in Wiener Neustadt. Ausstellungen: 2011 Trierenberg Art. Kunst im Werk, Traun 2010 Airfield - transboundary im Rahmen des Waldviertel Viertelfestivals 2010 Niederösterreich. |
| Kurt Schneider | |
| Kurt Schneider, geb. 1958, ist als HS-Lehrer für Mathematik und Bildnerische Erziehung in Pulkau tätig. Auf dem Gebiete der Kunst liegen seine Interessen vor allem im graphischen Bereich. Seine Themen beziehen sich fast immer auf das Naturstudium, wie Landschaften, Porträts oder Architekturskizzen. Techniken wie Decalcomanie (Farbabklatsch mit aufgesetzter Federzeichnung), bei der der "gelenkte Zufall" eine Rolle spielt, Federzeichnungen und Linolätzungen werden als Ausdrucksmittel angewendet. Zuletzt jedoch widmet er sich vermehrt der Ölmalerei und dem plastischen Bereich ( Holzskulpturen, Lichtstelen aus Holz, Designobjekte). |
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| Seine Arbeiten sind wohl beeinflusst von den Kunstrichtungen der Zwischenkriegszeit (Symbolismus, Expressionismus, Kubismus, Futurismus). Architektonische, scheinbar statische Formen und Stilelemente gehen ineinander, werden überblendet und erscheinen transparent, sind aufgesplittert und wiederholen sich, um so geometrischen Strukturen Spannung und Dynamik zu verleihen. Beteiligungen in Horn, Eggenburg, Baden, Prottes, Zellerndorf, Krems, St. Pölten, Wien, Göpfritz Einzelausstellungen in Pulkau, Retz, Hollabrunn, Klosterneuburg, Kleinenzersdorf, Neustadtl a. d. Donau, Wien |
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| Alfred Komarek | |
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Alfred Komarek wurde 1945 in Bad Aussee geboren. Während seines Jusstudiums begann er mit dem Schreiben und wurde dann Mitarbeiter des neu geründeten Österreichischen Radioprogramms Ö3, dass sich vorrangig an junge Hörer wandte. Dort war er bei literarisch gefärbte Sendungen wie "Melodie Exklusiv" oder "Texte" mit Ernst Grissemann in mehr oder weniger führender Stelle verantwortlich. |
Später machte er sich mit Arbeiten für die TV-Reihe Universum mit Beiträgen wie "Wasserwege", und "Der Stephansdomn im Stein" und Beiträgen in Zeitschriften und Zeitungen wie Geo, Globo, Merian, Lebe, Die Presse, Kurier, Standard als Autor zum Thema Natur einen Namen. Zahlreiche Bücher folgten, oft Sach- und Reisebücher rund um Österreich zusammen mit bekannten Fotografen.
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| Daniel Glattauer | |
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Daniel Glattauer wuchs im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten auf und besuchte die Neulandschule am Laaer Berg. 1978 maturierte er und studierte ab 1979 Pädagogik und Kunstgeschichte. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1985 schrieb er zunächst rund drei Jahre lang für Die Presse und wechselte danach zu der neu gegründeten Tageszeitung Der Standard, wo er seit 1989 unter dem Kürzel „dag“ für Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletons zuständig ist.
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Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten Einserkastl auf dem Titelblatt des Standard abwechselnd mit jenen von „rau“ (Hans Rauscher) erscheinen und in denen er sich humorvoll des Alltäglichen annimmt. Sammlungen seiner besten Kolumnen sind in Buchform unter den Namen Die Ameisenzählung, Die Vögel brüllen und Schau ma mal erschienen. Sein Roman Der Weihnachtshund wurde 2004 von Michael Keusch für das Fernsehen verfilmt. Sein 2006 veröffentlichter Roman Gut gegen Nordwind wurde im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Das Buch handelt als moderne Form des Briefromans von einer durch Zufall entstandenen E-Mail-Korrespondenz zwischen einem alleinstehenden Mann und einer verheirateten Frau und kann als moderne Variante von Gustave Flauberts Ehebruch-Roman Madame Bovary verstanden werden. Die Bühnenfassung wurde am 19. September 2007 im Linzer Posthof uraufgeführt. 2009 erschien die Fortsetzung Alle sieben Wellen.
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| sterzinger experience | |
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Stefan Sterzinger, Akkordeon, Leadvoc. Featuring: Zelebriert werden eigene Lieder, Neuvertonungen und Covers (zwischen Hans Werner und Konrad Bayer, Johnny Cash und Udo Jürgens, HC Artmann und Hans Hölzl).
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„Noch nie klang Wienerisches derart international“, schreibt Samir Koeck von der „Presse“ und spricht vom höllisch groovenden Pakt den Gruseln und Gemütlichkeit miteinander eingehen. Vom gekonnt gespannten Bogen zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Heurigen-Stammtisch und Clubbühne, schreibt Michael Ternai (mica) und von einem ganz starken Stück Musik. Extended Schrammelklang ist das Zauberwort, Rock´n roll ohne Coca Cola die Devise.
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| Elisabeth Schöffl-Pöll | |
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Tief verwurzelt im Weinviertel, begeistert von Dialekt, Landschaft und Kultur, schreibt Elisabeth Schöffl-Pöll seit mittlerweile 25 Jahren Lyrik, Prosa, Anekdoten und Geschichten und trägt so ein Stück Niederösterreich weit über die Grenzen hinaus. Sie lässt in Betrachtungen und Beschreibungen ihrer Lebenswelten und Erfahrungen immer Leidenschaft und Neugierde, manchmal auch einen Schuss Ironie, erkennen. |
Elisabeth Schöffl-Pöll, geb. 1944 in Stoitzendorf am Manhartsberg, Wurzeln im Döllersheimer Ländchen, Jugendzeit in Wien, lebt als freie Autorin, Erwachsenenbildnerin und Praxisberaterin in Hollabrunn und Krumau. Zusatz-Ausbildungen in Kunsttherapie, NLP,Animation, Erzähltherapie, “Ehe leben”, “Train the Trainer”, “Schule der Dichtung in Wien” mit H.C. Artmann, “Erinnerungstheater Wien” mit Elfriede Ott. Mitwirkung am Ersten Wiener Lesetheater und Stegreiftheater (mir Rolf Schwendter). Solokabarett (Mozart am Pinkelstein)im “die theater-Künstlerhaus” und Theaterrolle beim Sommertheater 2006 am Aussichtsturm Hollabrunner Kirchenwald (Edgar Allen Poe) mit Preyer-Konservatorum Wien. Worttheater am Volkstheater Wien mit Otto Brusatti. Mitgestaltung des Erdäpfel-Kochbuches von Mörwald. Milleniumsprojekte, z.B. EXPO Hannover 2000. Dramatiker- und Reisestipendien und Literaturpreise, zuletzt Literatur-Karussell.
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| Carl-Michael Belcredi | |
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Carl-Michael Belcredi (* 3. Juni 1939 in Brünn, Tschechien) ist ein ehemaliger österreichischer Journalist und Reporter. Nachdem Belcredi das Studium der Zeitungswissenschaft abgebrochen hatte, begann er seine Karriere 1960 beim Medium Express Report sowie in der Stern-Redaktion. 1967 wechselte er zum ORF und arbeitete dort zunächst als erster Kriegsberichterstatter. Er war Mitbegründer und Moderator der Sendung „WIR“ 1973 und der Wetterredaktion (ORF Wetter). Letzteres machte ihn als Moderator prominent. Später wurde er durch Isabella Krassnitzer beim Wetter abgelöst. |








